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über Solidaridad

Der solidaridad e.V. wurde im Februar 2006 auf Initiative politisch interessierter und sozial engagierter StudentInnen in Halle gegründet.

Die Mitglieder des Vereins betrachten das Recht auf Bildung als ein universelles Menschenrecht. Ein freier Zugang zu Bildung ist eine Grundvoraussetzung für eine freie und gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am sozialen Leben. Zugleich ist der Faktor Bildung von Bedeutung für eine selbstbestimmte wirtschaftliche Entwicklung.

Angesichts einer fortschreitenden Technologisierung und einer zunehmenden ökonomischen Verflechtung ist der Ausschluss von Bildung gleichbedeutend mit einem Ausschluss vom wirtschaftlichen und technologischen Fortschritt. In vielen Regionen der Welt ist ein freier Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung nicht gegeben. Dies gilt insbesondere für eine Vielzahl schwächer entwickelter Länder.

Ziel des solidaridad e.V. ist es daher, durch unterschiedliche Bildungsprojekte die Chancengleichheit der Menschen zu steigern und damit die nötige Basis für Verständigung und Solidarität zu schaffen.

Darüber hinaus wollen wir hier in Deutschland über die Situation und die Probleme in den betroffenen Regionen informieren. Regionaler Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist dabei Lateinamerika.

Unsere Arbeit in Deutschland

Lateinamerika ist weit entfernt. Das Leben dort ist vielen Menschen in Deutschland fremd. Vor allem die verschiedenen Aspekte des gesellschaftlichen Wandels in den unterschiedlichen Regionen des Subkontinents, wie beispielsweise die gesellschaftlichen Umbrüche in Venezuela und Brasilien, bleiben uns hier in Europa oft unzugänglich und damit schwer nachvollziehbar.
Unsere Bildungsarbeit hier in Deutschland möchte anhand von Vorträgen, Filmvorführungen und Workshops über diese Umbrüche informieren und hat zum Ziel, so eine gemeinsame solidarische Basis zu schaffen. Um den Herausforderungen unserer Zeit mit Mut begegnen zu können, braucht es das Wissen um gemeinsame Kämpfe und gelebte Utopien. Wir wollen Alternativen aufzeigen und erlebbar machen, um so voneinander und miteinander zu lernen.
Um es mit Salvador Allendes Worten zu sagen: «Sigan ustedes sabiendo que, mucho más temprano que tarde, se abrirán las grandes alamedas por donde pase el hombre libre para construir una sociedad mejor». („Seid euch gewiss, sehr viel früher als später werden sich die großen Alleen auftun, auf denen der freie Mensch dem Aufbau einer besseren Gesellschaft entgegengeht.“)

Unsere Arbeit in Lateinamerika

Im Sommer 2007 machte sich die erste Delegation unseres Vereins auf den Weg nach Venezuela. Dort fand die kleine Gruppe von Studierenden mit der Kultureinrichtung „Casa de la Cultura“ in Zaraza die Partnerinstitution, mit der fortan gemeinsame Bildungsangebote realisiert wurden. 2010 und 2011 wurde das Projekt in Romeral III in Barquisimeto fortgeführt. Einen Bericht über die Projektarbeit in Romeral III von Martin findest du hier>>>

In den letzten Jahren haben wir mit unterschiedlichen Initiativen und Organisationen aus verschiedensten lateinamerikanischen Ländern zusammenarbeiten können. Im Moment sind wir auf der Suche nach längerfristigen Kooperationspartnern in Lateinamerika und sind im Gespräch mit der Initiative Project Dagua im Südwesten Kolumbiens sowie der NGO Tepeyac im Nordwesten Argentiniens.