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Inseln der Utopie zwischen Selbstbestimmung und Repression

Unser Motto “Inseln der Utopie- Zwischen Selbstbestimmung und Repression” beschreibt unseren Anspruch verschiedenen kleineren und größeren Projekten in Halle und in Brasilien Raum zur Darstellung zu geben. Zentral dabei ist die Konferenz der Freundinnen und Freunde der Landlosenbewegung MST in Europa. Hier gibt es eine Unterstützungstagung vom 21.-22.03.2020. Drum herum ist ein vielfältiges Begleitprogramm für die Tagungsteilnehmenden und Interessierten aus Halle und Umgebung. Wir freuen uns euch ein vielfältiges und interessantes Begleitprogramm anbieten zu können.

Soliabend mit Solidaridad e.V.

Liebe Freunde und Interessierte des Solidaridad e.V.,

Nachdem der letzte Soliabend schon eine ganze Weile her ist, freuen wir uns Euch am 8.November ganz herzlich in die Goldene Rose einzuladen! Es wird Raum für politischen Input und für unsere Arbeit hier vor Ort geben, bevor es mit Musik in den Abend hineingeht. Solidarisiert euch, informiert Euch und feiert mit uns!

Programm:

– 17:00 Uhr Workshop zum kreativen Straßenprotest –
In Zusammenarbeit mit der Initiative Für weltoffene Nachbarschaft möchten wir eine Einführung geben in die Kunst der erfolgreichen Vermittlung von Inhalten via Banner / Transpis und ein paar Tipps geben, wie das ganze auch mit wenig Aufwand umgesetzt werden kann. Wir werden Materialien dabei haben, es dürfen sehr gern eigene Wünsche und Ideen mitgebracht werden – wir freuen uns über einen gegenseitigen Austausch!

– 18:30 Kurzfilm “Ausbeutung und Widerstand im Plastikmeer” mit anschließendem Gespräch mit den Interbrigadas aus Berlin –
Etwa 100.000 migrantische Landarbeiter*innen arbeiten unter widrigsten Bedingungen in den Gewächshäusern und Abpackhallen von Almería (Südspanien), Europas größte Anbaufläche für Treibhausgemüse. Ausbeutung, Rassismus und Diskriminierung sind an der Tagesordnung. Die Interbrigadas sind seit vielen Jahren vor Ort mit der dortigen Gewerkschaft Soc-Sat vernetzt und werden uns von ihrer Arbeit berichten.

Der politische Input wird ergänzt durch einen Kurzinput zum Thema “Brasilien unter Bolsonaro”, dem amtierenden Präsident Brasiliens. Sein politischer Stil wird zwischen rechtspopulistisch bis faschistisch eingeordnet. Wir wollen kurz erzählen, wie die aktuelle Lage aussieht und auf die MST Unterstützerkonferenz hinweisen, die im März in Halle stattfinden wird. –

Bevor es zur Musik übergeht möchten wir von unserer Vereinsarbeit erzählen und unser selbst zubereitetes Buffet eröffnen! Natürlich könnt ihr im Laufe des Abends immer wieder mit uns ins Gespräch kommen.

– Ab 21:00 Musik –
Es spielt der Sänger Felix Laros aus Halle und im Anschluss die Band Radio Willoh (Gitarren, Bass, Akkordeon, Cajón und Gesang aus Dtl und Lateinamerika).
Danach wird uns das DJ Team von Glück und Musik – auf Radio Corax 95.9 durch die Nacht begleiten.

Kommt vorbei, bringt interessierte Menschen mit, wir freuen uns!
Euer solidaridad e.V.


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Die Veranstaltung wird unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt

Wir behalten es uns als Veranstalter vor, gemäß den §§ 6, 10 VersammlG LSA von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und nationalistische, sexistische, rassistische, homophobe, inter- und transfeindliche Personen sowie Verschwörungsideolog*innen und Querfrontler*innen aller Art und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Die Zapatisten zwischen Rebellion, Autonomie und Basisdemokratie

“Ya Basta!” Die Zapatisten zwischen Rebellion, Autonomie und Basisdemokratie

Auch 25 Jahre nachdem die Zapatisten am 1.1.1994 mit ihrem Aufstand dem Vergessen und Übergangen-Werden den Kampf angesagt haben, verfolgen sie weiterhin das Ziel, ein Leben in Würde führen zu können. Trotz zahlreicher Errungenschaften ist der Druck auf die indigene Bewegung durch Repression und Mega-Projekte stets gegenwärtig. Doch wie organisieren sich die Zapatisten und welche Wertvorstellungen liegen ihrem Handeln zugrunde?

Dr. Simon Schuster, wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Völkerrecht an der Uni Leipzig beleuchtet für uns die aktuelle Situation der Zapatisten in Mexiko. Gleichzeitig gibt er in seinem Vortrag einen Einblick in die zapatistischen Selbstverwaltungsstrukturen. Dabei zeigt er auf, welches gesellschaftsveränderndes Potenzial auch für uns in ihren Grundannahmen des Zusammenlebens steckt.

Colombia: The long way towards peace

In 2016, the Colombian government and the guerrilla FARC signed a Peace Agreement at the aim of ending a 50–year civil war. Contrary to the expected, significant sectors of Colombian society were against the Agreement and the Peace Process. The further efforts to implement the Peace Accord have been blocked by the configuration of local and national politics. Against this background, the presentation will address the main components of the Agreement, the negotiation process through which it was reached, and the challenges that its implementation currently faces.

Liebe Studierende und Interessierte!
Es ist mal wieder soweit. Diesen Donnerstag haben wir Viviana García Pinzón aus Hamburg nach Halle eingeladen. Sie wird uns über den Friedensprozess in Kolumbien berichten. Der Vortrag wird auf Englisch, die Diskussionsrunde auf Deutsch. Wir freuen uns auf euch! Ums zahlreiches Teilen wird gebeten

Vortrag: “Abortion Laws, Feminist Movement and Religious Influence in Latin America”

Es geht in die letzte Runde unserer Vortragsreihe für dieses Semester!
Diesmal soll es um den legalen Rahmen gehen, in welchem sich insbesondere schwangere Frauen in Lateinamerika befinden. Amadea und Ester von der Organisation e*Vibes aus Dresden werden diesen spannenden Vortrag teils auf Englisch, teils auf Deutsch gestalten:

“In diesem Vortrag wollen wir einen Überblick über die gesetzliche und gesellschaftspolitische Situation von Abtreibung in Lateinamerika geben. Die Entwicklung der Abtreibungsgesetze soll vor dem Hintergrund der politischen Veränderungen betrachten werden. Besonderer Augenmerk soll einerseits auf dem Einfluss religiöser Organisationen – zuletzt auch auf die Gesetzgebung – liegen, andererseits auf den feministischen Bewegungen, welche die Diskussion um Säkularisierung mit ihrem Kampf um reproduktive Rechte verbinden.”

“In this talk we would like to provide an historical background on the development of the Abortions law in Latin America in its juridical and social-political spheres as a result of the political history of the Continent. The struggle for the reproductive rights in Latin America is an emblematic case to understand how the feminist movement has headed the discussions on secularization of the State after the Military dictatorships that ravaged Latin America in the 60s and 70s. During the re-democratization process, the feminist movement started the discussions on secularization of the States focusing to support the struggle for the reproductive rights and the pro-choice organizations. The religious answer was under law and consisted of religious lobbies inside of some latin american parliaments in attempt to approve laws to protect life since its conception in uterus. In this context, the dispute over the secularity of the Latin America States is strongly linked to the feminist struggle for reproductive rights in the Continent.”

Wir freuen uns auf euch!
euer solidaridad e.V…..wie immer danken wir dem AK ALV des Stura, der unsere Reihe finanziert! DANKE! 🙂

Vortrag / Postkolonialer Kosmopolitismus

Postkolonialer Kosmopolitismus – Eine philosophische Perspektive auf die Rechte der Anderen“Bereits seit der griechischen Antike ist der Kosmopolitismus bekannt. Die Auffassung, die sich ins Deutsche wohl am Besten mit Weltbürgertum übersetzen lässt, ist eine philosophische und politische Theorie, die die ganze Welt als gemeinsame und miteinander geteilte Heimat betrachtet. Das Konzept des Kosmopolitismus formuliert damit eine visionäre, in Teilen aber bereits realisierte Alternative zum Nationalismus.
Neben einer kurzen geschichtlichen Einführung in das Thema wird im Vortrag vor allem auf die letzte gegenwärtige Etappe des postkolonialen Kosmopolitismus eingegangen werden und es wird ein Beitrag dazu geleistet, die offensichtlichen Herausforderungen der Gegenwart auf einer abstrakteren, begrifflichen Ebene zu verhandeln.

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Dieser Vortrag findet im Rahmen unseres Soli-Festes am 13.11. in der Goldenen Rose statt. Ab 16 Uhr wird es ein buntes Programm aus verschiedenen Workshops, Musik zum Hören und Selbermachen und leckerem Essen geben. Am Abend ist ein Gitarrenkonzert mit dem Musiker José Gonzalez aus El Salvador geplant. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

///// S O L I P A R T Y ///// Muchas Manos! /////

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Es ist Zeit sich solidarisch zu zeigen!
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Wir laden euch ganz herzlich zu unserer Soli-Party ein! Ab 16 Uhr wird euch in der Goldenen Rose ein buntes Programm aus verschiedenen Workshops, Musik zum Hören und Selbermachen, einem Vortrag und leckerem Essen erwarten. Alle gesammelten Spenden und Getränkeeinnahmen diesen Abends werden wir direkt an die Goldene Rose weitergeben, da hier noch mehr Angebote für und mit Flüchtlingen entstehen sollen. Das finden wir mehr als unterstützenswert!Wir sind außerdem immer auf der Suche nach neuen, engagierten Mitstreitern und Mitstreiterinnen. Kommt vorbei, lernt uns kennen und engagiert euch für einen guten Zweck!


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P R O G R A M M
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16 Uhr | Kaffee & Kuchen
17 Uhr | Workshops (Tango, Upcycling, Empanadas, Jamsession)
18 Uhr | Vortrag (Dr. Stefan Knauss über “die Rechte der Anderen”)
19 Uhr | Konzert (Musik von José aus El Salvador)
20 Uhr | Musik & Getränke

Legalisierung von Cannabis in Uruguay

Unsere diesjährige Vortragsreihe “Justiz und Recht in Lateinamerika” beginnt nächsten Mittwoch (28.10.) um 19 Uhr mit einem Vortrag von Alfredo Pascual, der zur Legalisierung von Cannabis in Uruguay forscht und uns darüber erzählen wird. Der Vortrag wird zum Teil auf Englisch und zum Teil auf Deutsch statt finden.In Dezember 2013 hat Uruguay als erstes Land der Welt ein Gesetz zur Legalisierung und Regulierung des Freizeitkonsums von Cannabis auf nationaler Ebene eingeführt. Zwei Jahre danach lassen sich manche Vor- und Nachteile dieser Maßnahme beobachten, vor allem im Vergleich zum US-Staat Colorado.

Was zeichnet aber die Drogenpolitik in Uruguay aus?

Welche Rolle spielen die Konzepte von Legalisierung und Regulation?

Wird das Verbotsparadigma endlich auseinanderfallen und erzeugt neue experimentale Alternativmodelle?

Das sind einige der Fragen, mit denen sich Alfredo Pascual am 28.10. in seinem Vortrag beschäftigen wird. Die Veranstaltung findet in den Räumen von Radio Corax statt (Unterberg 11, nur ein paar Meter vom Uniplatz entfernt). Ein Dank geht wie immer ans ALV für die finanzielle Unterstützung.Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter!